Wärmepumpen

Holen Sie die Energie ganz einfach aus dem Boden

Luft-/Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen geben die gewonnene Wärme an ein herkömmliches Heizungssystem (Bodenheizung, Radiatoren) oder an eine Wassererwärmungsanlage ab. Da Umgebungsluft überall vorhanden ist, kann Sie problemlos und einfach als Wärmequelle genutzt werden.

Deshalb ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Schweiz sehr beliebt. 2012 entschieden sich 59% der Wärmepumpen-Käufer für ein derartiges Modell.

Sole-/Wasser-Wärmepumpe
Die Erde hat bereits wenige Meter unter der Erdoberfläche eine Temperatur von 8 bis 12 Grad Celsius. Pro 100 m Tiefe nimmt sie etwa um 3 °C zu. Deshalb ist sie ein ein konstanter und stabiler Wärmespeicher und eignet sich gut für Wärmepumpen (WP). Die Erdwärme wird mit Sole, einem Gemisch von Frostschutzmittel und Wasser, transportiert, weshalb sie Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt wird.

Zur Erdwärmenutzung braucht es vertikale Erdwärmesonden, die 100 – 200 m tief in die Erde gebohrt werden. Erdregister, die als Rohrsysteme mindestens 80 cm horizontal unter der Erdoberfläche verlegt werden, oder Energiepfähle und Energiekörbe sind weitere Alternativen. Allerdings benötigen Register eine grosse Grundstücksfläche, deshalb eignen sich Sonden vor allem für kleine Grundstücke.

Bohrungen brauchen immer eine Bewilligung, Register benötigen nur in wenigen Kantonen eine Genehmigung. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Amt.

Wasser-/Wasser-Wärmepumpe
Das Grundwasser weist in der Schweiz kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen auf, deshalb ist es für die Wärmepumpe (WP) -Nutzung gut geeignet. Bei der Wasser-Wasser-WP wird die Wärme meistens über ein Brunnensystem gewonnen: Der Förderbrunnen zapft das warme Grundwasser an, der Schluckbrunnen leitet das abgekühlte Wasser über ein Rohr zurück.

Natürlich können auch Bäche, Flüsse oder Seen genutzt werden. Das Wasser darf weder zu viel Feststoffe noch Eisen und Mangan beinhalten, damit die Heizungsanlage nicht beschädigt und der Betrieb gestört wird. Der Betrieb ist in der Schweiz bewilligungs- und konzessionspflichtig.

 

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